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Fischfutter für das Aquarium (618)

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  • Fischfutter für Aquarien – ein Kaufratgeber

    Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist das A und O. Das gilt nicht für uns Menschen, sondern auch für die bunt schillernden Unterwasserwesen im eigenen Mikro-Biotop. Doch was genau fressen Fische eigentlich? Wie findet man sich als frischer Aquarianer in dem großen Futterangebot zurecht und welche Fische bevorzugen welches Futter? Unser Ratgeber liefert Ihnen alle Antworten, die Sie brauchen, um Ihren Fischen einen rundherum ausgewogenen Speiseplan anzubieten.

    Welche unterschiedlichen Futterarten gibt es für Aquariumsfische?

    Grundsätzlich unterscheidet man in der Aquaristik zwischen Trockenfutter und Lebend- sowie Frostfutter. Während Trockenfutter als Grundnahrungsmittel eine solide Basis für die Versorgung mit allen wichtigen Bausteinen dient, sollte auf Lebend- und/oder Frostfutter als Ergänzung nicht verzichtet werden. Nur so kann eine artgerechte Haltung auch fütterungstechnisch gewährleistet werden.

    Noch heute kursiert das weitverbreitete Vorurteil wie ein Geist durch die Aquaristik, das besagt, Trockenfutter sei schlecht für Zierfische. Nachdem Trockenfuttermittel in ihrer Anfangszeit begeistert aufgenommen wurden, gerieten sie mit der Zeit immer mehr in Verruf und galten als bequem, aber nicht artgerecht – ja, sogar als Tierquälerei wurde das Futter verunglimpft. Heute haben sich Pellets, Granulat, Tabletten und Co. von diesem langen Schattendasein erholt. Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte: Eine alleinige Versorgung durch Trockenfutter ist in der Tat nicht empfehlenswert, es wäre nicht artgerecht. Dennoch handelt es sich bei den heute am Markt erhältlichen Produkten in der Regel um hochspezialisierte Nahrung, deren Rezeptur teils ideal auf die Bedürfnisse verschiedener Zierfischrassen abgestimmt ist – das könnte kaum ein Aquarianer aus eigener Kraft leisten. Doch wenn Sie sich die unterschiedlichen Produkte genauer ansehen, werden Sie schnell merken, wie groß die Vielfalt und die Auswahl ist. Hier finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Sorten:

    Flockenfutter

    Flockenfutter ist der absolute Allrounder unter den Fischfutterarten – und der Klassiker schlechthin. Während zu Beginn nur wenige Rohstoffe verarbeitet wurden, haben sich die Inhaltsstoffe immer mehr und mehr verfeinert und diversifiziert, sodass inzwischen über 50 Bestandteile gezählt werden können. Das macht Flockenfutter zu einem echten Universalfutter. Neben Allroundern, die von allen Fischen gern angenommen werden, stehen im Handel außerdem zahlreiche hochspezialisierte Flockenformen zur Auswahl, die beispielsweise speziell auf die Nahrungsbedürfnisse von Guppys, Bettas oder anderen Zierfischarten abgestimmt sind. Die Flocken schwimmen zunächst auf der Oberfläche und sinken dann langsam zum Grund. Diese Beschaffenheit macht sie für Fische auf allen Ebenen interessant.

    Sticks

    Hierbei handelt es sich um Extrudate (das sind gebackene Futterbestandteile, die stärkehaltig sind und aus fein gemahlenen Futterrohstoffen hergestellt werden) mit einer besonders porösen Struktur. Sie sind besonders leicht und verfügen über eine geringe Dichte, sodass sie auf der Wasseroberfläche treiben und sich ideal für Fische mit einem oberständigen Maul eignen. Sticks sind in unterschiedlichen Zusammensetzungen und Körnungen erhältlich.

    Granulat und Pellets

    Als Pellets und Granulate bezeichnet man ebenfalls Extrudate, die jedoch verglichen mit Sticks eine höhere Dichte und eine abgerundete Form aufweisen. Sie sind sowohl als Sink- wie auch als Schwimmfutter erhältlich und können wahlweise als Allrounder oder als Spezialfutter für bestimmte Arten eingesetzt werden.

    Futtertabletten und Tabs

    Futtertabletten und Tabs gehören auch zu den Trockenfutterarten und zeichnen sich vor allem durch ihre hohe Dichte aus. Sie sinken schnell zu Boden und sind deshalb wichtig für jene Aquariumsbewohner, die in der unteren Ebene heimisch sind und ihr Futter am Grund suchen. Sie sind ebenfalls in unterschiedlichen Zusammensetzungen erhältlich. Zudem finden sich auch Futtertabletten für die Langzeitfütterung am Markt. Es handelt sich hierbei jedoch eher um eine seltene Sonderform.

    Lebendfutter

    Lebendfutter ist für Carnivore, Raubfische und Jungfische eine essenzielle Nahrungsquelle, die ihnen täglich zur Verfügung gestellt werden sollte. Doch auch alle anderen Fischarten – abgesehen von reinen Pflanzenfressern – sollten regelmäßig, gern täglich, Lebendfutter auf ihrem Speiseplan finden. Es versorgt die Tiere nicht nur mit wichtigen Inhaltsstoffen, es trägt auch einen erheblichen Teil zur artgerechten Haltung und somit zum Wohlbefinden der Tiere bei. In der Regel handelt es sich bei Lebendfutter beispielsweise um rote oder weiße Mückenlarven, Wasserflöhe, Pantoffeltierchen, Würmer und vieles mehr.

    Gefrostetes Futter

    Bei gefrostetem Futter werden genau die gleichen Tiere verfüttern wie bei Lebendfutter, jedoch in tiefgefrorener Form, meist portionsweise als Würfel. Es hat den einzigen Nachteil, dass es den Jagdtrieb von Raubfischen nicht befriedigt. Wenn Sie also Raubfische in Ihrem Aquarium haben, die Ihr Futter gerne durchs Becken jagen, bevor sie es sich schmecken lassen, sollte Lebendfutter nicht dauerhaft durch Tiefkühlware ersetzt werden.

    Naturfutter

    Bei Naturfutter handelt es sich um ganz natürliche Produkte wie Blätter oder auch Gemüse. Einige Fische knabbern gern hin und wieder auf Gurkenstückchen oder Blättern herum, wie beispielsweise Garnelen.

    Was macht hochwertiges Fischfutter aus?

    Völlig egal, für welches Futtermittel Sie sich auch entscheiden – in jedem Fall handelt es sich dabei um die wichtigste Quelle an Nähr- und Vitalstoffen für Ihre Fische. Unabhängig von der Beschaffenheit des Futtermittels sind stets die gleichen, oder zumindest vergleichbare, Bausteine enthalten. Vornehmlich besteht das Futter aus Proteinen, Fettsäuren, Kohlenhydraten, Spurenelementen und Vitaminen.

    Proteine

    Wie für die meisten Säugetiere sind Proteine oder Eiweiße die Grundlage des Lebens und der Körperfunktionen. Sie bestehen aus hunderten, miteinander verketteten Aminosäuren, und sind in jeder Körperzelle vorhanden. Zu ihren schier zahllosen Aufgaben gehört unter anderem der Aufbau von Körperzellen und somit Muskulatur, außerdem tragen sie einen erheblichen Teil zur Immunabwehr bei, transportieren Hämoglobin und machen Ihre Fische stark und fit. Eiweiße sind eine der wichtigsten Energiequellen.

    Fette

    Fette und Fettsäuren werden in der Ernährungswissenschaft in einfach und mehrfach gebundene Fette unterteilt. Dabei geht es – grob gesagt – um die Anzahl an Bindungen zwischen den enthaltenen Kohlenstoffatomen. Als Faustregel gilt: einfache Bindung = gesättigte Fettsäuren und schlechtes Fett; mehrfache Bindungen = ungesättigte Fettsäuren und gutes Fett. Bekannteste Vertreter für Letztere sind beispielsweise die Omega-3- oder sogar die Omega-6-Fettsäuren, die als essenziell gelten. Der Körper kann sie nicht selbst bilden, weshalb sie über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Ohne ungesättigte Fettsäuren können Proteine nicht oder nur unzureichend verstoffwechselt werden. Für Fische gilt dies genauso wie für Säugetiere. Fischmehle und Pflanzenöle sind deshalb unverzichtbare Bestandteile von hochwertigem Fischfutter.

    Kohlenhydrate

    Kohlenhydrate werden aufgeteilt in einfache und komplexe Kohlenhydrate – Mono- und Polysaccharide. Sie sind dafür verantwortlich, dem Körper Energie zu liefern, die möglichst lange gespeichert und abgerufen werden kann. Auch sind sie ein wichtiger Baustein für die Bildung von Fischschuppen.

    Spurenelemente, Ballaststoffe und Vitamine

    Spurenelemente und Mineralien, aber auch Ballaststoffe und Vitamine sind für Körperfunktionen unerlässlich, können vom Körper nicht selbst gebildet werden und sollten deshalb über die Nahrung ausreichend zur Verfügung gestellt werden. Zu Spurenelementen gehören beispielsweise Calcium, Eisen und Iod, die für den Aufbau von Knochen und Schuppen, für die Blutbildung, das Immunsystem, den Stoffwechseln und das Nervensystem wichtig sind. Als Ballaststoffe bezeichnet man derweil unverdauliche Nahrungsbestandteile, die gut für die Verdauung und den Verdauungstrakt sind.

    Außerdem zu beachten:

    Zu den weiteren Inhaltsstoffen fast aller Futtermittel gehören Rohfaser und Roh-Asche. Beides sollte nur in möglichst geringem Anteil vorhanden sein. Bei Rohfaser handelt es sich um einen billigen Füllstoff aus Bindegewebe und/oder Zellulose. Er ist schlecht bis kaum verdaulich und wird von den Fischen als Mulm ausgeschieden, der die Wasserqualität beeinträchtigt. Der Anteil an Rohfaser sollte bei maximal 2 % liegen.

    Roh-Asche bezeichnet den nicht-organischen Anteil im Futter, also Sand, kleine Körner und Fischmehl. Gerade billige Futtermittel greifen gern auf hohe Mengen Fischmehl als Füllstoff zurück. Der Anteil an Roh-Asche sollte nicht über 8 % liegen.

    Welche Fische brauchen welches Futter?

    So unterschiedlich die verschiedenen Arten an Zierfischen sind, die sich in den Aquarien dieser Welt tummeln, so vielfältig gestalten sich auch die Fressgewohnheiten. Abhängig von Faktoren wie Herkunft, Lebensbereich, Beschaffenheit der Verdauungsorgane und des Stoffwechsels sowie diversen anderen Charakteristika variieren auch die Ansprüche, die die verschiedenen Zierfische an ihr Futter stellen. Man teilt sie deshalb in unterschiedliche Nahrungsgruppen ein, anhand derer der Futterbedarf ermittelt wird:

    Fleischfresser – Carnivoren

    Unter den Fleischfressern tummeln sich teils beliebte Arten wie Skalare oder Diskusfische. Aus Trockenfutter machen sie sich nicht viel, sind dafür aber verrückt nach Kleinlebewesen, Insekten und Larven – sowie manchmal leider auch nach dem eigenen Nachwuchs. Vielen Arten macht es besonders viel Spaß, Ihr Futter als Beute selbst zu erlegen und es zuvor noch eine Weile durch die verschiedenen Ebenen des Aquariums zu jagen.

    Pflanzenfresser – Herbivoren

    Herbivoren sind die Vegetarier unter den Zierfischen, zu ihnen gehören unter anderem Mollys und Schwertträger. Ihr Markenzeichen ist ihr langer Darm, den diese Fische benötigen, um die schwerverdauliche, pflanzliche Nahrung zu zersetzen. Zudem verfügen sie über spezielle Enzyme, um die Bestandteile besser und schneller aufnehmen zu können.

    Algenfresser – Algivoren

    Die Algivoren sind eher selten in Aquarien zu finden – wenngleich Aquarianer sich meist sehr über ihre Anwesenheit freuen. Denn mit ihrer Vorliebe für Algen jeglicher Art sorgen sie natürlich dafür, dass die lästigen Kleinstpflanzen im Zaum gehalten werden, und tragen so dazu bei, dass die Wasserqualität auf einem konstant bleibenden Niveau gehalten wird. Algivoren ernähren sich jedoch nicht ausschließlich von Algen, sondern nur ergänzend. Somit sollten sie auch nicht allein für das Algenproblem verantwortlich gemacht werden. Das Zusetzten spezieller Schnecken ist unbedingt zu empfehlen.

    Allesfresser – Omnivoren

    Die Allesfresser machen die größte Nahrungsgruppe der Zierfische aus. Ihrem sprechenden Namen muss eigentlich nicht mehr viel hinzugefügt werden – sie sind absolut nicht wählerisch, was ihren Speiseplan betrifft. Idealerweise ergänzen Sie das Trockenfutter um Kleinlebewesen als zusätzliche Nährstoff- und Proteinquelle, dann wird es Ihren Omnivoren an nichts mangeln.

    Was ist bei der Fischfütterung zu beachten?

    Auch hier orientiert man sich als Aquarianer an der Natur: Alle pflanzen- und allesfressenden Fischarten befinden sich den ganzen Tag über auf Nahrungssuch. Dementsprechend ist auch ihr Verdauungstrakt auf viele kleine Mahlzeiten am Tag eingestellt. Wenn Sie Ihre Fische also nur einmal am Tag mit einer entsprechend großen Menge füttern würden, wäre ihr Verdauungstrakt damit schlichtweg überfordert. Da die meisten Zierfische herbi- oder omnivorb sind, können Sie sich grundsätzlich auf mehrere Fütterungen am Tag einstellen.

    Fleischfressende Fische, darunter in erster Linie die Raubfische, sind auch mit nur einer Fütterung am Tag zufrieden. Schließlich sind sie es aus der Natur gewohnt, dass sie ein nahrhaftes Tier reißen und sich ad hoc einverleiben – und dann unter Umständen eine ganze Weile jagen müssen, bevor sie mit dem nächsten Appetithappen belohnt werden. Größere Mengen und längere Pausen zwischen den Mahlzeiten sind für karnivore Fische ganz normal, beispielsweise für Buntbarsche, Salmler und verschiedene Betta-Arten. Für diese Art der Fütterung eignet sich übrigens idealerweise Lebendfutter oder Frostfutter.

    Wie wirkt sich ein Überangebot an Futter aus?

    Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, Ihren Fischen eine möglichst ausreichende Menge an Futter zur Verfügung zu stellen – nicht zu viel und nicht zu wenig. Als Faustformel sagt man, abhängig davon, wie häufig die Tiere am Tag essen, sollten sie zwischen fünf und sieben Minuten mit fressen beschäftigt und das zur Verfügung gestellte Futter sollte danach aufgebraucht sein. Der Nachteil eines Überangebots liegt vor allem darin, dass es erstens zu erhöhter Ausscheidung führt und zweitens nicht vollständig verzehrt wird. Beides führt zu einer Verunreinigung des Wassers und zu einer zügigen Verschlechterung der Wasserqualität.

    Bis wann benutzt man Aufzuchtfutter?

    Für die kleinen Racker nur das Beste – auch Jungfische bevorzugen in ihrer ersten Lebensphase besonderes Futter. Alle Jungfische bestehen auf die Fütterung mit Lebendfutter, wobei auf die kleinsten Sorten zurückgegriffen werden sollte. Achten Sie in den ersten drei bis vier Wochen darauf, dass den Kleinen zusätzlich ausreichend Aufzuchtfutter zur Verfügung gestellt wird. Hierfür sind Spezialprodukte im Handel erhältlich.

    Was ist bezüglich der Lagerung zu beachten?

    Trockenfutter sollte idealerweise im Aquarium-Möbel gelagert werden. Hier ist es dunkel, trocken und außerdem im Normalfall nicht zu heiß und nicht zu kalt. Gefrostetes Futter ist selbstverständlich in der Tiefkühltruhe zu lagern, wobei die Kühlkette – genau wie bei Lebensmitteln für Menschen – bitte nicht unterbrochen werden sollte.

    Fazit

    Insgesamt sollten Sie zu allererst darauf achten, dass es sich bei dem gewählten Futtermittel um hochwertige Nahrung für Ihre Fische handelt. Wie auch für uns Menschen ist eine gesunde Ernährung mit ausreichend Nähr- und Vitalstoffen die beste Grundlage für ein langes, gutes Leben. Für welche Fischart das Futter vorrangig empfohlen wird, hängt von der Zusammensetzung ab. Dabei wird zwischen verschiedenen Nahrungsgruppen unterschieden, dazu gehören Allesfresser, Fleischfresser, Pflanzenfresser und Algenfresser. Grundsätzlich sollten Sie außerdem darauf achten, dass es von den Fischen gut verwertet wird – dass die Fische also nicht zu viel Kot absetzen – und dass es über eine stabile Konsistenz verfügt, sich im Wasser also nicht so schnell auflöst. Wenn Sie diese Punkte beachten, ist das von Ihnen gewählte Futter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine gute Wahl.

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